05.12.2006

Pic Basho - Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland

Hab gerade angefangen es zum zweiten mal zu lesen. Basho gilt als herausragendster Dichter in der japanischen Haiku-Form. Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland (Oku no hosomichi) ist Basho bekannstestes Hauptwerk, ein Reisetagebuch in Prosa mit vielen Haiku von ihm und seinem Begleiter Sora beigestellt.
Das Buch kann kaum einfach in einem Stück gelesen werden, ohne gewisse daoistisch-buddhistischen Vorkenntnisse und ein gigantisches Wissen chinesischer und japanischer Gedichte (Basho zitiert immer nur eine Zeile, der Rest des Gedichts wird als bekannt vorrausgesetzt) wäre die Lektüre ohne die genialen Anmerkungen, Erklärungen, Historischen Fakten, Legendenbeschreibungen, Gedichtszitate und Zeichnungen der Herausgeber für einen Westler wohl kaum zu geniessen.
Kein Buch zur Entspannung am Strand, aber immer noch einfacher greifbar als das Shobogenzo (Teil 1 von 4 hab ich zumindest gelesen und teilweise reflektiert :-))

oku no hosomichi@amazon.de

Kommentare:

Seb hat gesagt…

neee.... dann lieber dan brown =) hoert sich ja schon jetzt anstrengend an

NB hat gesagt…

Hm, das neue nur mittelmäßig befriedigende Dschordschararmaddin-Buch ist mir da trotzdem lieber.

Z_rulez hat gesagt…

Boah was für Banausen.....
Ihr werdet die Erleuchtung nie erfahren.

Dabei wollte ich euch in meiner grenzenlosen Güte ein Kopfnicken schenken.

dan hat gesagt…

@seb: isses auch, aber theres more to the picture... :-)
@nils: wtf?
@z: *dreht lächelnd eine blume in der hand*

NB hat gesagt…

Ah des "uff ourewällisch" Schorschrrmaddin-Buch!

Btw, der Schluß entschädigt für die vielen unnötigen Kapitel, die (aktuell?) wenig zur Gesamthandlung beitragen.

Haha! (Nelson ftw)

NB hat gesagt…

und Basho is bei mir ä Sumo-Turnier