28.10.2007

Simpsonize Me!

War schonmal zur Filmpremiere online, damals zickte das gaze aber ein wenig rum. Jetzt läufts flüssig. Einfach Bild von sich selbst hochladen und sich simpsonisieren lassen. Das hier kam bei mir raus:



Selbst versuchen auf simpsonizeme.com

Pic Pokersession 13/07 (19)

12/07 | 13/07 | 14/07

Armins Bericht:

"Nach einer längeren Auszeit haben wir es endlich mal wieder geschafft eine Pokerrunde mit dem Kernteam um Heiko, Dan, Holger und mir zusammen zu bekommen. Diesmal sogar mit Original Las Vegas Casino Karten aus dem Flamingo. Die lange Pause war aber zum Glück nicht am Spiel ablesbar. Alle vier spielten wir recht solide. Das solide Spiel schlug sich auch in nur zwei Nachkäufen von Heiko und mit nieder. Viele Pötte wurden bereits nach dem Flop entschieden. Check, check, check, raise, alle folden. Es gab überproportional viele Hände die bis zum River durchgecheckt und dann über einen Positionsraise entschieden wurden.

Die wohl spektakulärste Hand des Abends waren Heiko gegen Holger. Bei den Gemeinschaftskarten lagen 2244, Heiko mit der 2 und Holger mit der 4 auf der Hand. All-in und Holger gewinnt. Aus einer ähnlichen Hand, mit drei 2 auf dem Board und Dan mit der vierten 2 auf der Hand konnte dieser keinen Profit schlagen, weil alle anderen ultravorsichtig waren.

Am Ende Holger und Heiko im Minus, Dan und ich im Plus, aber keine grundlegenden Verschiebungen. Mal sehen ob, beim nächsten Mal wieder ein paar der anderen mitspielen. Würde dem Spiel insgesamt gut tun."


Die aktuelle, von den Plätzen unveränderte Tabelle:

1 (1) Daniel 4340 [+380]
2 (2) Heiko 1540 [-325]
3 (3) Armin 1082 [+145]
4 (4) Sonja 675 [-]
5 (5) Nicole -1000 [-]
6 (6) Holsch -1380 [-200]
7 (7) Rene -1410 [-]
8 (8) Jose -3305 [-]

Bleiben große Fragen für die nächste oder nächsten beiden Sessions, die noch in diesem Jahr verbleiben: Überholt Armin noch Heiko? Kann ich meine Führung gegen Heikos aggressives Spiel und Armins aufkommenden Erfolg verteidigen? Kann Sonja mit einer zweiten Session in die Top 3 aufschließen? Kommt Holsch aus dem Tief?

Am zweiten Donnerstag im November wissen wirs. Achja, hier die nächsten fixen Termine (gleich notieren und mitspielen!)

08.11.
13.12.

12/07 | 13/07 | 14/07

13.10.2007

Kalifornien 2007 I

Die Reise

Keine zwei Tage nach unserer Hochzeit begann unsere Reise in die Vereinigten Staaten.
Nach Handgepäckbefragung ("Flasche Wasser im Rucksack? Alarm!") Check-In, einer weiteren Handgepäckbefragung, Durchleuchtung, Passkontrolle, erneuten Durchsuchung, Boarding und der Erkenntnis, dass innerhalb des Zyklus einer Weltmacht irgendwann die Phase der Paranioa eintritt, saßen wir in einer 767 von Delta auf ihrem Flug nach Atlanta. Wir wussten, dass der Umstieg auf die Maschine nach Vegas mit einer Zeitspanne von etwa zwei Stunden aufgrund der notwendigen Immigration eng bemessen war, hatten aber dennoch einen entspannten Flug bei bestem Wetter. Noch kurz die Visaunterlagen ausfüllen ("Nein, von 33-45 war ich an gar nichts beteiligt."), schon steht der Landung nichts mehr im Wege. In Atlanta angekommen standen wir eine Stunde in der Immigration ("Fingerabdrücke und einmal Lächeln"), die allerdings ähnlich unproblematisch verlief wie Zoll und Re-Check-In.
Die ersten Auffälligkeiten in Atlanta waren zig Kinderzeichnungen von Kreuzen an den Wänden, einer christlichen Gruppe mit Bibelsprüchen auf den T-Shirts und diversen Soldaten. Ausserdem fiel mir in Atlanta auch zum ersten mal dass Sicherheitsparadox der Amerikaner auf. Selbst die einfachsten Gefahrenherde bei Treppen, Rolltreppen, Kaffeetassen stehen Aufdrucke und Schilder, die selbst den gesundetsten Menschenverstand doppelt abdecken. Sicherheitsfanatik in einem Land mit solcher Waffenpolitik.
Der Flug nach "Lucky Las Vegas", O-Ton Stewardess, war ähnlich entspannt. Eine Taxifahrt zu unserem Hotel, dem weitläufigen, sehr günstigen, aber am href="http://en.wikipedia.org/wiki/Las_Vegas_Strip#Major_hotel_locations">nördlichen Ende des Strip liegenden, grellen und etwas verlebten Circus Circus, fielen wir in unsere Betten und fochten unseren ersten Kampf mit dem Jetlag.


Vegas



Nach einigen Problemen mit Jetlag und daraus resultierenden Schlafproblemen machten wir uns früh auf Richtung Strip. Zu früh um genau zu sein, vor 10h ist kaum ein Shop oder Restaurant geöffnet.




Der Strip selbst zeigte das Preisgefüge der einzelnen Hotels in starker Korrelation zur Nähe des (derzeitigen!) Zentrums, irgendwo um Mirage, Treasure Island und Bellagio, mit einigen gewichtigen Ausnahmen (Wynn, Venetian).




Die Automaten, einarmigen Banditen und Pokerrooms sehen in den jeweiligen Hotelcasinos ähnlich aus, auch wenn zwischen dem oberen (Wynn) und unteren Ende (Circus, Circus) des Spektrums natürlich Unterschiede in der Optik existieren.



Das hielt uns selbstverständlich nicht davon ab Video-Poker und Black Jack mit zwischenzeitlichen Gewinnen zu spielen. Im Wynn, dem brandneuen, edelsten Casinohotel am Strip, gewannen wir zusammen parallel mit zwei Dollar immerhin 30 mit einem Royal Flush mit Jokern und einem Poker. Abends schauten wir uns noch die Treasure Island-Show an, die allerdings mit leichtbekleideten Tänzerinnen und Popsongs wenig authentisch, dafür unterhaltsam und aufwändig anmutete.



Lucky Las Vegas.
Frühmorgens mit Quarters
und Zigarette