27.01.2008

Wahlsausgang Hessen

CDU 44,9%, Rechts davon 4,5

Hier das aktuelle Bild in der Hessischen Parteienlandschaft zum Thema Regierungsbildung:

SPD will: Ampel, Ypsilanti als MP
SPD will nicht: Rot-Rot-Grün, Große Koalition, Koch als MP
CDU will: Koch als MP
CDU will nicht: Große Koalition, Ypsilanti als MP
Grün will: Ampel, Ypsilanti als MP
Grün will nicht: Jamaika, Rot-Rot-Grün, Koch als MP
Linke will: Rot-Rot-Grün, Ypsilanti als MP
Linke will nicht: Koch als MP

Zurück aus Wiesbaden

Da war ich zwei Tage am Stück parallel zur Hessenwahl in einem Sesshin, hab also ein Wochenende mit viel Zazen und Kinhin hinter mir.

Details folgen :-)

20.01.2008

I Am Legend [4/10]

gut:
- Die erste halbe Stunde
- Genre

schlecht:
- Null Handlung/Entwicklung
- Peinliche zweite "Comic"-Hälfte
- Schwache Philosophische Ansätze
- Sprunghafte Charackterentwicklung

Wertung: 4/10

15.01.2008

O-genki desu ka?

Nach einer mehrwöchigen Pause habe ich im Urlaub wieder mit japanisch durchgestartet. Mal schauen wie lange ich diesmal am Ball bleibe. Die Kana, also die beiden Silbenalphabete, waren mehr (Hiragana) oder weniger (Katakana) noch da, komplett mit allen gebrochenen Lauten konnte ich sie allerdings auch damals noch nicht. Mittlerweile bin ich aber schon recht gut.
Bei dem Pons-Einsteiger-Buch hab ich es mittlerweile auf Lektion 6 (von 10) geschafft, die Grammatik ist recht unkompliziert, lediglich die Vokabeln (wie immer) machen mir ein wenig zu schaffen.
Die Kanji klammer ich im Moment noch ein wenig aus, an die werd ich mich machen wenn ich das Buch komplett durchhab.

13.01.2008

Pic Pokersession 01/08

Die erste Session 2008 fand in der größten Besetzung statt, die wir bisher hatten. Bis auf Sonja war das gesamte Spielerfeld (Nicole, Julia, Dan, Holger, Heiko, José, René , Heiko und Armin) anwesend. In einem solch großen Feld ist eher eine tighte Spielweise angezeigt, da riskante Moves die große Gefahr bergen in eine Monsterhand zu laufen.



Generell entwickelte sich das Spiel sehr munter. Viele Spieler limbten Pre-Flop rein, da es vor dem Flop nur selten einen Raise gab. Dieses Verhalten führte bei der Blindhöhe von 10 Chips dazu, dass bereits vor dem Flop im Durchschnitt 60 Chips im Pott lagen und das weitere Dabeibleiben damit relativ attraktiv wurde. Parallel führten die großen Pötte aber auch dazu, dass ein Raise, um die eigene potenziell führende Hand zu schützen, mindestens in Pot-Size Höhe meist aber doppelter Pott-Size Höhe ausgeführt werden musste. Die Gefahr dann bei einem Call schnell den größten Teil des im Vergleich geringen Anfangs-Stacks von 500 Chips war sehr relevant.



So kam es dann auch, dass einige Spieler relativ früh nachkaufen mussten, da bereits eine etwas optimistisch geraiste und gecallte Hand den Totalverlust nach sich zog. Generell wurde die Mehrzahl der Pötte diesmal mit Paaren gewonnen. Die Gewinner-Paare waren teilweise äußerst seltsam. Mehrfach ging der Pott an ein mittleres Pärchen, das trotz mehrerer Overcards bei den Gemeinschaftskarten aggressiv gespielt und öfters auch gecallt wurde. Konstellationen wie 8er Paar mit Kicker 10 gewinnt gegen 8er Paar mit kleinem Kicker und QK auf dem Flop sowie vergleichbare Hände waren keine Seltenheit.

Das führte dazu, dass viele der Spieler, inklusive mir, etwas looser spielten und auch die mittleren Paare sehr aggressiv gespielt wurden. So entwickelte sich ein recht munterer Abend.

Ich selbst spielte bis auf 3 gravierende Fehler im großen und ganzen ok. Allerdings wurden diese 3 Fehler hart bestraft. Die für mich übelste Hand war mit dem Flush Draw gegen Renés Pocket Aces. Nach dem Flop raiste ich, er callt. Der Turn bringt ihm die dritte As, ich raise erneut auf den Flush, er callt und trifft auf dem River die vierte As – der Monstervierling.
Da ich schon sehr viel in den Pott gezahlt habe, spiele ich den finalen Bluff, leider keine gute Idee gegen den As-Poker und damit Nachkauf 1 perfekt.



Dann verzocke ich mich gegen Heiko, mit dem Top-Paar gegen Drilling 2. Die beiden 2 auf dem Flop geben mir zwar ein schlechtes Gefühl, aber Heikos zögerliche Calls zu meinen Raises lassen mich glauben er würde mal wieder eine dubiose Karte spielen, dem ist leider nicht so, und ein Großteil des Stacks geht flöten.

Schließlich noch meiner 77 gegen TT von Julia. Nachdem sie meinen 25 Chips Pre-Flop Raise mit 100 re-raist, hätte ich folden sollen. Der Flop bring KQ und ich raise nach dem Check von Julia weitere 100, sie callt. Nachdem Turn und River nichts weiteres bringen, raise ich sie All-in und verliere. Nachkauf 2.

Der Sieger des Abends ist René der knapp 4.000 Chips erspielt. Meist hat er gute Hände oder die Mitspieler sind nach großen Pottgewinnen von ihm so verunsichert, dass sie nach einem Raise sofort folden. Eine sehr solide Leistung.



Auch die restlichen Spieler boten insgesamt mehr oder weniger gute Leistungen, mit mehr oder weniger Pech. Der Gewinner von 2007 Dan legte einen echten Fehlstart hin und startet direkt mit 1.500 Miesen in 2008. Aber wie das letzte Jahr gezeigt hat, kann sich im Verlauf einiges bewegen. Wenn wir es schaffen öfters größere Runden zu spielen, sind jede Menge Chips im Umlauf und jeder Fehlstart kann wieder ausgebügelt werden.

Also dann, auf ein spannendes 2008.

11.01.2008