19.07.2009

Mehr Micropayment!

Warum muss ich, um die E-Paper-Ausgabe einer Zeitung oder Zeitschrift lesen zu können, selbige Abonnieren? Natürlich gibts das ganze schon recht günstig, die taz zB für 10 Euro monatlich, aber ich wechsel ganz gerne. Manchmal kaufe ich mir die Zeit (reicht dann auch fürs Wochenende), manchmal eine Welt Kompakt, Süddeutsche oder taz unter der Woche oder eine Lokalzeitung oder die FAS am Wochenende. Genauso wie es für einen Großteil der Musikhörer keinen Sinn macht, sich Alben zu kaufen (trifft bei mir zwar nicht so, aber viele präferieren Einzel-mp3-Downloads), wünschte ich mir zum günstigen Preis einzelne Ausgaben der großen Zeitungen und Zeitschriften.
Besonders gerne von Zeit, taz, Süddeutsche, FTD, Weinheimer Nachrichten, Spiegel, FAZ/FAS, Wired, Gamestar, Java Magazin. Nur für den Fall, dass jemand, der etwas zu sagen hat dass hier liest ;)

Kommentare:

Catwalk Revisited hat gesagt…

Das ist erst der Anfang. Aktuell wird Payed Content in den Newsredaktionen für Onlineangebote generell diskuttiert, also es soll in 2-3 Jahren auch was kosten auf Spiegel.de, zeit.de etc. Artikel zu lesen. Bin mal gespannt ob sich das durchsetzt.

Zu deiner Fragestellung ganz konkret. Wenn das E-paper nix kosten würde, könnte der Verlag auch gleich die Druckmaschinen einstampfen und massiv Leute entlassen. Das Epaper ist ein SERVICE - kein Substitut.
Kauf die die Zeit weiterhin am Kiosk wenn du bock drauf hast, pfeiff auf Epaper.

Catwalk Revisited hat gesagt…

Das ist erst der Anfang. Aktuell wird Payed Content in den Newsredaktionen für Onlineangebote generell diskuttiert, also es soll in 2-3 Jahren auch was kosten auf Spiegel.de, zeit.de etc. Artikel zu lesen. Bin mal gespannt ob sich das durchsetzt.

Zu deiner Fragestellung ganz konkret. Wenn das E-paper nix kosten würde, könnte der Verlag auch gleich die Druckmaschinen einstampfen und massiv Leute entlassen. Das Epaper ist ein SERVICE - kein Substitut.
Kauf die die Zeit weiterhin am Kiosk wenn du bock drauf hast, pfeiff auf Epaper.

Z

dan hat gesagt…

Für OnlineContent etwas zu verlangen wurde schon ziemlich häufig versucht und ist stets kläglich gescheitert. Ich bin mir sicher dass das nur über Kleinstbeträge klappt.
Und wie gesagt bin ich bereit, etwas fürs epaper zu zahlen, ich gehör zwar zur altmodischen Riege der Echtzeitungsleser, seh auf längere Sicht das epaper allerdings durchaus als Substitut. Nur weil es aktuell als Service gesehen wird muss das ja nicht ewig so bleiben :)
Und dass Payed Content schon länger diskutiert wundert mich nicht, schließlich machen sich Verlage mit kostenlosen Artikeln im Netz das eigene Geschäft kaputt. Die meisten Tageszeitungen und viele Fachzeitschriften (krasses Beispiel Computerspielmagazine) haben schon seit Jahren mit massiven Auflageneinbussen zu kämpfen.