02.11.2011

Neuer Blog zum ersten Roman und zum Schreiben selbst

Da ich diesen Blog schon eine ganze Weile vernachlässige und aktuell auch wenig Zeit habe, schreib ich ab sofort in erster Linie fokussiert auf meinem Blog, der mich bei meinem ersten Roman begleiten soll. Ich bin noch ziemlich am Anfang, habe aber erstmals das Gefühl und schon eine Weile die Motivation, das Projekt auch zu Ende zu bringen.


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21.10.2011

Der erste Roman.

Es ist nicht das erste mal, dass ich mich an einem Roman versuche (Leute die mich gut kennen, dürften mindestens ein bis zwei Buchideen von mir kennen). Auch dieses mal geisterte eine Idee für ein Setting und ein Genre (diesmal Sci-Fi) durch meinen Kopf, auch dieses mal orientierte ich mich entgegen der üblichen Impulse daran, zuerst eine Kapitelübersicht, Charakterbiographien und Hintergrundinformationen zu notieren (Mein Hauptinput hier ist James N. Freys brilliantes Buch "How to write a damn good novel"). Nach Überlegungen bezüglich der Motive der Charaktere, der Konflikte untereinander, Spannungsbögen etc. konnte ich nach mittlerweile drei Wochen Arbeit meine bislang ausführlichste Arbeit an einem Roman vorweisen. Ich stecke mittlerweile im ersten Kapitel, das Schreiben selbst fällt mir dabei bislang angenehm leicht. Auf den unglaublich aufwändigen Feinschliff am Ende muss ich anfangs glücklicherweise noch nicht achten.
Meine Prosa selbst überarbeite ich dabei ich mit Roy Peter Clarks "Writing Tools", ein (bedenkt man den trockenen Inhalt) unglaublich interessant verfasstes Buch. Clark kann wahrscheinlich selbst ein Telefonbuch lesenswert gestalten.
Mein Plan ist derzeit in den nächsten sechs Wochen die Kapitelübersicht und Charakterbiographien weiter zu schleifen und finalisieren um dann vor allem im nächsten Jahr mit der hauptsächlichen Schreibarbeit durch zu starten. Bislang habe ich etwa das erste Viertel des Romans vollständig ausgearbeitet. Aufgrund akuten und dauerhaften Zeitmangels rechne ich mit einer Fertigstellung meines Erstlings nicht vor 2013, ich hoffe so lange auch durch zu halten.

04.06.2011

Pokersession 04/2011

Was lange währt... Hier das Ergebnis der letzten Vierersession:

Armin +885
Thu +270
Dan -230
Heiko -925

Was zu folgender neuen Tabelle nach 4 Session führt:

1. Holsch +2340
2. Heiko +120
3. Dan +25
4. Thu -105
5. Armin -1060
6. Rene -1370

12.03.2011

Buchkritik: Unseen Academicals von Terry Pratchett (Wertung: 3 von 5)

Terry Pratchett kämpft bereits seit einigen Jahren mit einer seltenen Form von Alzheimer, die ihn Stand heute dazu zwingt seine neuen Bücher einem Assistenten zu diktieren. Seit Pratchett dies publik machte, schauen Fans von Pratchetts Scheibenwelt-Zyklus teils besorgt (Wieviele Bücher kann er noch schreiben, und wie gut können sie sein?) und teils interessiert (Eventuell wandelt sich sein Werk zu etwas spannenden, neuen) in die Zukunft.
Unseen Academicals erschien 2009, demnach bereits von seiner Krankheit gezeichnet. Es folgte auf brilliante Romane der Reihe wie Night Watch (2002), Monstrous Regiment (2003), Going Postal (2004) und Thud! (2005) um nur einige zu nennen. In den letzten zehn Jahren veröffentlichte er 13(!) Romane.
Unseen Academicals beinhaltet viele bekannte Stärken aus Pratchetts Fundus: Witzige Dialoge, philosophische Zwischentöne und interessante Charaktere. Letztere sind neben den neu eingeführten die altbekannten Zauberer aus der Unsichtbaren Universität.
Das Buch verfügt aber auch über ein Manko, und das ist die Geschichte. Genauer gesagt die Geschichten. Pratchett schafft es meiner Meinung nach nicht, die ungewöhnlich vielen Einzelstränge zu einem einzelnen, großen Ganzen zu verknüpfen. Jede Geschichte ist für sich mehr oder weniger interessant und abwechslungsreich zu lesen, zum Teil wirken sie aber einzeln und im Kontext betrachtet austauschbar.
Fans fragen sich nun, in wie weit Pratchetts Krankheit für den gefühlt unreifen Roman verantwortlich ist. Vielleicht war es aber auch einfach nur ein etwas schlechteres Buch zwischen so vielen Großartigen.

Wertung: 3 von 5.